Lernen mit Zirkuspädagogik. So lehrst du deinen Teilnehmenden Zirkus.

Lernen mit Zirkuspädagogik. So lehrst du deinen Teilnehmenden Zirkus.

Die Vermittlung von Zirkus bedarf eine bestimmte Lehr- und Lernmethode. Genauso wie wir Mathematik und Deutsch auf unterschiedliche Arten lernen. So lerne ich auch Zirkus auf eine andere Art und Weise. 

Gleichzeitig knüpft diese Technik auch an alte Methoden an und orientiert sich an einem ganzheitlichen Bildungskonzept. Über dieses Bildungskonzept nach Humboldt habe ich schon einen Artikel geschrieben. 

Wie vermittle ich Zirkus, ohne Druck aber mit viel Spaß?

Um Lernen mit Spaß zu vermitteln, schaue ich zunächst, wie lernen überhaupt möglich ist.

Drei Wege zur Bildung

Der Mensch kann auf drei unterschiedlichen Arten etwas lernen: 

  1. Beobachten
  2. Probieren
  3. Vermittlung

Alle drei Möglichkeiten sind nicht voneinander abgegrenzt, sondern greifen ineinander ein. 

Lernen durch Beobachten

Beobachtung ist neben dem Probieren die einfachste Möglichkeit der Lehre. Mensch und auch Tiere lernen durch Beobachten. Sie schauen sich etwas ab und machen es nach. So gibt es Vögel, die beobachten, wie Menschen Angeln und ahmen dieses Verhalten nach. 

Dieses Video geht sogar noch weiter. Diese Krähe lernt alleine durch zuschauen. 

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Im Zirkus lernen Kinder auch durch Beobachtung. In dem ich einen Gegenstand für sie spiele und sie versuchen das genau nachzumachen. 

Immer wenn ich einen Zirkuskurs leite, spiele ich selbst viel Zirkus, um den Kindern zu zeigen, wie ich es mache. 

Ich selbst beobachte aber auch die Kinder und mache sie nach. Ich frage dann immer, ob ich den Fehler des Kindes ihm vormachen darf. Dann wirke ich wie ein Spiegel und zeige noch mal auf, wie ich Jongliere und wie das Kind jongliert. Das Kind kann so selbst den Unterschied feststellen und seine Technik verbessern.  

Probieren geht über Studieren

Probieren ist das klassische Experiment. Ich baue einen Versuch auf und beobachte was passiert. Die Erkenntnis, die ich durch diesen Versuch erlangt habe, fließt in den neuen Versuch mit ein. 

Probieren ist die häufigste Methode im Zirkus und Theater. Immer wieder heißt es, probieren, nicht so viel planen! Daher kommt auch das Wort Probe.

Im Zirkus sprechen wir vom Üben. Ich versuche also ein Kunststück immer wieder, bis es klappt. Die Erfahrungen, die ich während des Übens sammle, lass ich in einem erneuten Versuch mit einfließen. 

Bedeutet: wenn ich einen Ball zu weit nach vorne werfe und so nicht an ihn herankomme, versuche ich in Zukunft den Ball näher an mich ran zuwerfen. 

Vermittlung – Wissen weiter geben

Unter Vermittlung verstehe ich die Weitergabe mit Symbolen (Bücher, Erzählungen, Unterricht). Das können Geschichten sein, die erzählt werden, oder Schriften, die Wissen weiter vermitteln, ohne dass der Empfänger dieses Wissen durch Probieren oder Beobachten erfährt.  

Die Vermittlung ist genauso alte, wie alle anderen Möglichkeiten des Lernens. Schon die Höhlenmenschen gaben Wissen durch Vermittlung weiter. Sie malten die Jagd und andere Ereignisse ihres Lebens auf Wände, womit (so meine Theorie) unter anderem Wissen vermittelt wurde. 

Viele Wege führen nach Rom

Warum ist es wichtig, diese Lernwege zu kennen? 

Nun, je mehr Sinne im Lernprozess mit eingebunden werden, umso stärker ist die Lernerfahrung. Die Sinne sorgen für eine schnelle und starke Verknüpfung der Synapsen die für das Lernen essenziell sind.  

Auf weitere wichtige Punkte dieser Lernwege werden wir später noch eingehen. 

Neben diesen 3 Lern-Wegen gibt es auch noch die 4 Lerntypen (Verbal, Auditiv, Haptik, Intellektuell). Diese Lerntypen haben vieles mit den Lern-Wegen gemeinsam. Mehr hierzu erfährst du hier

Wie lernst du den am besten? Teile deine Erfahrungen mit uns und schreibe es in die Kommentare. 

Gleichgewicht lernen
Photo by Gustavo Torres on Unsplash

Paradoxie des Lernens

Es gibt einige Gegensätze beim Lernen derer wir uns bewusst sein müssen.

Nur wenn ich weiß, welche Gegensätze es gibt, kann ich mit ihnen umgehen. Aus diesem Grund folgen nun 6 Paradoxien, die aus meiner Sicht für das Lernen und Lehren in der Zirkuspädagogik wichtig sind.  

Intrinsische Motivation vs. Extrinsische Motivation 

Die intrinsische Motivation, ist die Motivation, die in der Zirkuspädagogik am meisten angesprochen wird. Es ist die Motivation, die von den inneren Bedürfnissen des Menschen selbst kommt. Ich bin von mir aus motiviert etwas zu tun. Diese Motivation soll vom Spaß am Spiel und der Begeisterung am Zirkus geweckt und aufrecht gehalten werden. 

Die extrinsische Motivation ist die Motivation von außen. Wir finden sie in der Zirkuspädagogik, wenn Kinder für einen Auftritt üben und besonders auf den Applaus abzielen. Das ist per se nichts Negatives. Sollte aber auch vom Kind selbst kommen und nicht von einer dritten Person motiviert sein. 

Erfolg vs. Misserfolg

Zirkus zu lernen ist nicht einfach. Es bedarf viel Disziplin und Ausdauer um das Jonglieren zu lernen. Aus diesem Grund liegen Erfolg und Misserfolg oft beieinander. 

Oft ist es auch so, dass Kinder einmal Erfolg verspüren und dann nach einer Woche – wenn sie wieder zum Kurs kommen – der Erfolg nicht mehr reproduzierbar ist. 

Dann erkläre ich immer, dass dieser Misserfolg nicht schlimm ist und dazugehört.

Es ist also wichtig, dass wir die Kinder motivieren.

Auch Pausen können helfen. Wenn ein Kind immer wieder einen Trick versucht, sage ich ihr/ihm auch mal, dass eine Pause notwendig ist. Danach klappt es oft wieder besser. 

Individuum vs. Gruppe

In der Gruppe sind die eigenen Bedürfnisse genauso wichtig, wie die der gesamten Gruppe. Aus diesem Grund ist es wichtig den Gruppenmitgliedern Räume zu ermöglichen, an denen sie alleine sein können. 

Gleichzeitig können wir nur schwer alleine lernen. Überlege doch mal selbst. Was hast du alles von andern Menschen gelernt? Ich bin mir sicher, wenn du dein Wissen durchstöberst, wirst du schnell merken, dass du noch nicht mal Laufen könntest. Aus diesem Grund ist das gemeinsame Lernen wichtig. 

Wir sind soziale Wesen, die aber Aufgrund ihrer Individualität auch mal alleine sein möchten, oder ein alleinstellungs merkmal benötigen. 

Letzteres ermöglichst du der Gruppe, indem die Kinder auch mal Spiele in der Gruppe selbst anleiten dürfen. Für mehr, ließ dir diesen Beitrag durch.

Kreativität vs. planerisches Handeln

Ich sage es immer wieder und werde es auch jetzt tun: Kinder brauchen gerade zu Beginn Struktur! Vor der Bildung kommt die Bindung!

Diese Struktur baue ich immer insbesondere zu Beginn und am Ende eines Kurses auf. Damit setzte ich einen klaren Anfang und ein klares Ende. Schau dir hierzu meinen Artikel über den Kursaufbau an. 

Aber auf der anderen Seite, wollen wir auch, dass die Kinder ihre Kreativität entfalten können. 

Auf der einen Seite vermittelt das Planen den Kindern Sicherheit, und auf der anderen Seite fördert Chaos die Kreativität. 

Es gibt hier kein Richtig oder Falsch. Die Gruppe bestimmt, was sie jetzt mehr braucht und hierfür solltest du dich sensibilisieren.

In der Regel gehe ich immer so vor, dass ich am Anfang Sicherheit gebe und im späteren Verlauf die Kreativität fördere. 

Wie du die Kreativität fördern kannst?

Nun ganz einfach, mit dem Gegenteil von Sicherheit, und zwar Chaos! Ich sage dann immer den Kindern, sie sollen das Zirkusmaterial verfremdet verwenden. Damit meine ich, dass sie ausprobieren sollen, was beispielsweise mit den Jonglierbällen noch alles gemacht werden kann, außer eben jonglieren.  

Freies Spiel vs. Klare Anleitung

Um die intrinsische Motivation zu wecken und aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, dass du den Kindern die Möglichkeiten des freien Spiels eröffnest.

Dem gegenüber steht die Anleitung. Wir müssen die Kinder in das für sie noch unbekannte Zirkusmaterial einführen. Wie zuvor bei der Paradoxie von Kreativität und Sicherheit führe ich die Kinder immer zu Beginn in den Umgang mit dem Material ein. Danach können sie sich frei Materialien aussuchen und mit ihnen üben. 

Für ein freies Spiel ist es wichtig, dass du hierfür einen Raum eröffnest. Also mitteilst, dass sich die Kinder jetzt etwas aussuchen können.

Um das freie Spielen zu fördern, müssen alle Materialien von den Kindern eigenständig erreichbar sein. Der Raum muss sicher sein. Ecken, in denen etwas umfallen könnte, sollten gesichert werden. Wenn nötig, kannst du gefährliche Ecken auch sperren. Mehr erfährst du hier. 

So habe ich schon Zirkus in einer Turnhalle angeleitet, in der ein Tor mit Turnmaterialien nicht geschlossen werden konnte. Ich habe eine Bank davor gestellt und gesagt, dass ich Bälle und Ähnliches herausnehmen werden, wenn etwas dort hereingefallen ist.

Für die klaren Anleitungen nehme ich mir auch oft Gruppen im freien Spiel heraus, die das gleiche Material benutzten. Dann rufe ich immer alle Kinder her und zeige ihnen noch mal wie das Material „richtig“ gespielt wird und es zum Erfolg kommt. 

Je nach Situation und Gruppengröße gehe ich aber auch von Person zu Person und gebe individuelle Tipps. 

Sicherheit vs. Risiko

Zirkus ist mit Sport vergleichbar. Und ähnlich wie im Sport gibt es immer ein gewisses Verletzungsrisiko. Doch wie wir bereits wissen, schränkt Sicherheit die Kreativität ein. Aus diesem Grund muss immer abgewogen werden, was kann ich dem Einzelnen zumuten und was nicht?

Außerdem ist es wichtig eine gute Balance zwischen Sicherheit und Risiko zu erlangen, da es für das Selbstvertrauen der Kinder wichtig ist. Ich muss das Risiko sie alleine zu lassen eingehen, damit sie sich selbst sicherer fühlen. Bedeutet: Wenn ich immer ein Kind sicher, wird es sich selbst nie vertrauen können. 

Zum Thema Risiko kann auch noch gesagt werden, dass Kinder in das Risiko begleitet werden müssen. Wenn ich einem Kind das Hochradfahren beibringe, lasse ich es immer zuerst kontrolliert absteigen. 

Wenn das Kind einmal auf dem Hochrad sitzt, sage ich ihm, dass es vom Hochrad abspringen soll. Die Kinder haben davor immer Angst, aber es ist wichtig, dass sie den Abstieg lernen. Natürlich begleite ich diesen Prozess und bin so lange bei dem Kind und wiederhole das Absteigen, bis es diesen Vorgang sicher beherrscht. Erst dann kann ich das Kind weitere Übungen anleiten.

Das waren die sechs Paradoxien, wenn dir noch eine Einfällt, schreib es gerne in die Kommentare. 

Lerne die Balance
Photo by Rawan Yasser on Unsplash

Das praktische Lernen in der Zirkuspädagogik

Nach der ganzen Theorie werde ich dir natürlich auch noch klare Anleitungen mitgeben, die ich in meiner Praxis zur Vermittlung von Zirkus entwickelt habe. 

Ich beleuchte dabei die Ball Jonglage (Handgeschicklichkeiten), den Gleichgewichtssinn (Äquilibristik) und die Akrobatik. Wenn du mit diesen Begriffen noch nichts anfangen kannst, findest du mehr Informationen in diesem Artikel.

Die Balljonglage erlernen

In die Balljonglage führe ich mit Spiel und Spaß ein. 

Mit den Bällen frei spielen

Alle Teilnehmenden bleiben zunächst an ihrem Platz und versuchen zuerst einen Ball hochzuwerfen und wieder zu fangen. Dabei können sie den Ball beliebig werfen wie sie mögen. Also unter dem Bein, dem Arm. Mal sehr hoch und mal ganz niedrig. Ich gebe dabei nicht vor, wie sie es zu machen haben, sondern zeige einfach was ich mache und sage dabei „schaut mal, ich kann einen Ball mit zwei Hängen hochwerfen und fangen“. Damit lade ich die Kinder ein und sie könne frei entscheiden, ob sie mitmachen möchten oder nicht. 

Raumlauf mit Bällen

Nun kann sich jeder frei bewegen. Wir laufen quer durch den Raum und spielen mit dem einen Ball. Dabei spielt zu nächst jeder für sich und im Anschluss wird der Augenkontakt hergestellt. Möglichst während dem Spielen.

Zusammen spielen

Nachdem jetzt alle für sich alleine gespielt haben, können die Teilnehmenden sich nun einen Partner suchen und mit ihr/ihm zusammen spielen. Die Bälle können zugeworfen werden. Dabei gibt es nun zwei Regeln.

  1. Wir gehen nicht zu weit auseinander.
  2. Wir werfen dem Gegenüber zu und nicht ab. 
Zwei Bälle

Nun kommt der zweite Ball hinzu und die Teilnehmenden versuchen wie beim ersten Ball, beide Bälle so zu werfen wie es ihnen gefällt. Also unter dem Bein usw. Nach einer kurzen Zeit sollen die Teilnehmenden die Bälle in Säulen werfen. Also immer links und rechts im Wechsel gerade hochwerfen und fangen. Wenn das klappt, können sie die Bälle über Kreuz werfen. Ab hier haben wir das klassische Jonglieren (Kaskade genannt). Denn das Überkreuzwerfen ist dann kein Problem mehr. 

Drei Bälle

Nun kommt der dritte Ball hinzu. Hier sind wir in der klaren Anleitung. Ich weiß nicht wie es sonst funktionieren kann.

Beim Anlernen der Kaskade bedarf es viel Geschick. Denn es sind die vielen kleinen Veränderungen, die zum Erfolg führen.

Ein Fehler, der immer wieder auftritt, ist das rund werfen. Dann will das Kind die Bälle immer im Kreis werfen. Das ist an sich nicht falsch. Möchte das Kind aber die typische Kaskade üben, muss es lernen Überkreuz zu werfen. Hier kann helfen, dass die Bälle nur geworfen und nicht gefangen werden. Das präzise Werfen ist wichtiger als das Fangen. Fangen ist leicht. 

Werden die Bälle nur geworfen und nicht gefangen, kann das Kind sich nur auf eine Sache konzentrieren. Zu beachten ist dann, dass die Bälle nicht zu weit wegfliegen. Ich orientiere mich da immer an den Füßen. Die Bälle sollte immer ca. 20 cm schräg neben den Füßen liegen.

Das Gleichgewicht lernen

Für die Einführung in die Äquilibristik greife ich immer auf eine Methode von Stanislawski zurück und lasse sie den Unterschied erleben. Damit verstehen sie die Funktion des Gleichgewichts viel schneller und besser. Ich lade dich gerne ein diese Übungen nachzumachen. 

Zwei Punkte am Körper

Wir haben zwei Punkte am Körper, die uns helfen uns gerade zu halten und unser Gleichgewicht zu stabilisieren. Für die Übung stelle ich immer zuerst zweier Gruppen zusammen. Person A berührt mit zwei Fingern bei Person B den Punkt am Hinterkopf (Occipitale). 

Schädel zur Lehre der Anatomie
Bild von Wikipedia.de

Der zweite Punkt befindet etwas über dem Gesäß. Beide Punkte sollen gleichzeitig nur leicht berührt werden. 

Mit den der Berührung wird B sich dieser Punkte bewusst. B soll sich nun einige Meter durch den Raum bewegen, während A mitläuft und die Punkte immer berührt. Dann soll B eine Standwage machen und wieder zurück zum Ausgangspunkt gehen. 

Wenn B diesen Raumlauf zuvor, ohne die Punkte zu berühren, gemacht hat, wird B einen Unterschied feststellen. Mit den Punkten ist die Standwage leichter und der Oberkörper war die ganze Zeit aufrecht. Nach dieser Übung bleibt der Effekt bestehen. Wenn nicht, braucht sich B nur wieder an die Punkte zu erinnern. 

Diese Punkte sind also essenziell für das Gleichgewicht.

Lern die Augen zu benutzen

Die Teilnehmenden bekommen die Aufgabe mit geschlossenen Augen auf einem Bein zu stehen. Danach sollen sie die Augen öffnen. Sie werden feststellen, dass sie das Gleichgewicht besser mit offenen Augen halten können.

Fixiere einen Punkt

Hier bekommen die Teilnehmenden einen Punkt angewiesen, oder dürfen sich einen aussuchen. Dann sollen sie sich wieder auf ein Bein stellen, während sie den Punkt mit den Augen fixieren. Danach sollen sie auf den Boden schauen. Sie werden merken, dass sie das Gleichgewicht leichter halten, wenn sie einen Punkt auf Augenhöhe fixieren. 

Leanings

Was vermittelt werden soll ist damit klar. Das Gleichgewicht kann leichter gehalten werden, wenn wir:

  • uns der beiden Punkte bewusst sind.
  • die Augen offen haben
  • einen Punkt fixieren. 

Akrobatik erlernen

Zur Akrobatik gibt es schon eine ausführliche Anleitung

Bevor du mit Akrobatik anfängst, ist hier der Punkt Sicherheit und Gruppendynamik sehr wichtig. Die Gruppe muss sich kennen und gegenseitig Vertrauen, um Akrobatik durchführen zu können. 

Darüber hinaus kannst du die Gleichgewichtsübungen auch hier verwenden. Denn das Gleichgewicht ist in der Akrobatik auch sehr wichtig. 

Notizen  zum Lernen

Zusammenfassung, was haben wir gelernt?

Wenn du den Artikel bis hierher gelesen hast, möchte ich dir sehr danken. Es ist ein sehr ausführliches Thema, dass ich mit viel Recherche und Mühe erstellt habe. Ich hoffe, dass ich alle Punkte auflisten konnte und es keine weiteren Fragen mehr gibt. Sollte es doch noch welche geben, bitte ich dich sie in die Kommentare zu schreiben, ich werde sie sehr gerne Beantworten. 

Außerdem frage ich mich, ob du schon mal einen Zirkuskurs angeleitet hast? Schreibe mir doch bitte auch hier etwas in die Kommentare.

Vielen Dank für dein Feedback

Literaturempfehlung

Schäfer, Gerd (2016) Bildungsprozesse im Kindesalter. Selbstbildung, Erfahrung und Lernen in der frühen Kindheit. Grundlagentexte Pädagogik. Weinheim, Basel: Beltz Juventa.

Im Mittelpunkt steht die Frage, was Kinder tun, wenn sie wachsen und sich entwickeln. Beschrieben werden diese Bildungsprozesse aus der Perspektive des Kindes. Es werden Beziehungen erfasst, die sich zwischen dem Kind, seinen Mitmenschen und den Gegenständen abspielen, mit denen es umgeht. Während die Entwicklungs- oder die Kognitionspsychologie diese Beziehungen in Kategorien einteilt, die sich getrennt erforschen lassen, müssen Pädagog/-innen etwas von der Komplexität des Zusammenspiels der unterschiedlichen Funktionen in einer bestimmten Situation verstehen. Der Prozess der komplexen Verbindung von innerer und äußerer Welt wird als Symbolisierungsprozess begriffen, dessen Aspekte die Schwerpunkte in der Argumentation des Buches bilden. Gleichzeitig werden in ihm verschiedene Bereiche kindlicher Bildung vorgestellt, wie Prozesse des Selbstwerdens, der Phantasie und der Bildungsarbeit im Kindergarten. So führen die Kapitel einerseits den systematischen Gedanken eines komplexen Bildungsprozesses fort, andererseits lenken sie die Aufmerksamkeit auf spezifische Bildungsbereiche im Zeitraum zwischen Geburt und Eintritt in die Schule

Bildungsprozesse im Kindesalter
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